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Wir bauen ein Baseballfeld – in H0

13.10.2005 Keine Kommentare

Es ist der Versuch einer reiz- und sinnvollen Rückkehr ins Hobby. In meiner Hochphase des Eisenbahn- und Automodellbaus Anfang bis Mitte der 90er habe ich über jene gelächelt, die in Leserbriefen davon berichteten, wie sie nach Jahren der Abstinenz wieder zum Hobby gefunden hätten und gedacht, sowas könne mir nie passieren.

Aber schon James Bond wusste, sag niemals nie. Als der Baseball kam und meine Freizeit zu fast 100% in Beschlag nahm, war es schlagartig vorbei mit dem Modellbau, auch wenn der Kontakt nie so ganz abriss. Bastelmesser, Farben und Modelle fristen aber seitdem ihr Dasein in Schubern, Kartons und Tüten.

Zeit das wieder zu ändern und die Off-Season, also die spielfreie Zeit im Baseball, zu nutzen.

Das große Augenrollen fängt aber schon bei den Abmessungen an. Ich hatte vor vielen Jahren mal ein Fußballfeld, müßte damals noch von Preiser gewesen sein. Und das war nicht größer als dreißig, maximal vierzig Zentimeter. Meine Vorstellungen von Maßstab waren aber auch nicht viel ausgeprägter, lediglich die Größe des Fußballfeldes war prägend . Vergleicht man das jetzt mal mit dem mittlerweile von Busch erhältlichen Feld, dann sieht man, nicht zuletzt dank der Tribünen, dass es sich um nicht viel mehr als einen Bolzplatz handeln kann.

Aber zurück zum Baseballfeld. Das ist grob gesagt ein Viertelkreis. Die Abmessungen schwanken, das Minimum liegt aber, wenn durch entsprechend hohe Zäune ausgeglichen wird, zumindest im deutschen Baseball bei 85 Metern, ideal sind Werte um die 100 Meter, also in etwa wie die lange Seite eines offiziellen Fussballfeldes. Aber selbst wenn man vom kleinstmöglichen Wert ausgeht, Warningtrack, Backstop mit entsprechendem Abstand usw. einplant, kommt man unter 100 Metern im Original nicht weg, was im Modell bereits 1,15 Metern entspricht.

Eines steht jedenfalls fest. Ein kleines Projekt wird es nicht.

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