Ich habe mir, auch wenn ich noch keinen Mac mini habe, vor kurzem einen Mac Mini Pod M9-DX bestellt, da ich eh eine größere Platte brauche – die meines Powerbooks ist mittlerweile mehr als voll und schreit nach Auslagerungsmöglichkeiten, außerdem baue ich gerade am digitialen Anrufbeantworter, powered by an Apple Macintosh, und da will ich doch genug Aufzeichnungskapazität haben.
Lieferumfang:
1 Mini Pod mit Deckel
1 USB-Kabel, 40cm
1 FireWire-Kabel, 40cm
1 Anleitung deutsch
1 Anleitung englisch
1 Netzteil
Beim Einbau der Platte bekommt man vor allem Respekt vor den Apple-Konstrukteuren. Die haben auf der gleichen Fläche auch noch ein optisches Laufwerk und einen ganzen Computer untergebracht, auch wenn im Mac mini Notebook-Hardware werkelt. Im Mini Pod geht es mehr als eng zu.

Mini Pod ohne Festplatte von vorne…

…und von hinten.
Die Festplatte wird kopfüber montiert. Der Einbau in den Passivkühler ist problemlos möglich, allerdings muss man diesen anschließend mit sanfter Gewalt wieder in das Gehäuse zurückdrücken.

Die auf dem Kopf stehende Festplatte nimmt fasst den ganzen Platz im Mini Pod ein.
Eher List und Tücke ist bei der Verlegung der Kabel gefragt. Während sich das Stromkabel noch recht problemlos um die Ecke biegen lässt, verläuft das Datenkabel quer über die Platte. Und da fängt es an kompliziert zu werden, da das Kabel recht starr ist und kurz ist. Es um die Ecke zu bringen kann man also knicken. Allerdings müssen die Knicke so sitzen, dass der Deckel trotzdem noch schließt. Spätestens hier stellt sich die Frage, was intelligenter ist: Eine Bastelpackung wie der Mini Pod oder fertige ready-to-run-Lösungen.

Full House, aber alle Kabel erfolgreich verlegt.
Der Anschluß an den Mac ist problemlos, auch wenn weder eine CD noch eine DVD eingelegt wurde.

Obwohl der Mini Pod sowohl über USB als auch über FireWire verfügt, funktioniert der USB-Hub nicht, wenn der Anschluß über FireWire erfolgt. Es wird zwar Strom via USB zur Verfügung gestellt, weder Mighty Mouse noch das K750i (mit dem auch die Bilder gemacht wurden), werden erkannt. [update] Lesen bildet: Wenn man den USB-Hub auch nutzen will, dann muss man natürlich auch das USB-Kabel anschließen. Die Verbindung besteht dann via FireWire und der USB-Hub ist trotzdem nutzbar. Gilt umgekehrt auch für FireWire.
Der Mini Pod steht dank großzügiger Gummifüsse bombenfest. Leider scheinen diese auch den Schall, vor allem des aktiven Lüfters, ideal zu übertragen. Auf dem Tisch macht sich während des Betriebs jedenfalls ein störendes Brummen bemerkbar. Wie das am endgültigen Standort des Mini Pods sein wird, muss sich noch zeigen.

Der Mini Pod, montiert und im Betrieb. Vorne rechts ist noch eine schmale Lücke zwischen Deckel und Gehäuse. Evtl. ändert sich das, wenn ein mini drauf steht, ansonsten muss bei der Kabelverlegung doch noch mal nachgebessert werden.
keine Kommentare Kommentieren