Blogpotato

Professionelles Webdesign

19.01.2006 Keine Kommentare

Ich lese ja gerade Professionelles Webdesign mit (X)HTML und CSS . Und bin auch schon auf Seite 90. Klingt wenig, wenn man bedenkt, das ich das Buch schon drei Wochen habe. Wenn man aber bedenkt, was sonst noch alles hier so ungelesen rumliegt…

Eigentlich, also im Korinthenkackermodus, ist das Buch ja gar nicht für mich geeignet, ziert den Rücken doch ein Hinweis Betriebssysteme: Windows, Unix, Linux.

So richtig gelernt habe ich im (quantitativen) ersten Viertel des Buches noch nicht wirklich was. Was aber nichts über die Qualität des Buches aussagt. Und die wirklich interessanten Teile (Zugänglichkeit und Zukunft des Webdesigns) kommen ja erst noch. Es ist aber ganz schön zu sehen, das andere auch so arbeiten wie man selbst. Und anders könnte ich mir das auch nicht mehr vorstellen.

Wenn man sich die abschreckenden Beispiele anschaut und das seit Jahren schon nicht mehr so macht (Tabellen als Layoutkrücke) oder nie so gemacht hat (Divitis) glaubt man ja mitunter, ein Märchenbuch zu lesen. Ist es aber nicht. Sondern die harte Realität. Das merkt man aber erst wenn man eine so erstellte Seite zum Überarbeiten auf den Tisch bekommt. Der Rekord lag letztens bei 76 (sic!), natürlich hoffnungslos ineinander verschachtelten Tabellen und trotz externem Stylesheet befanden sich fast alle Formatierungsanweisungen in der HTML-Datei. Da hätte man dann auch gleich <font> nehmen können. Und da werden dann auch schon mal <td> ‘s mit Gewalt zu Überschriften, indem man sie per Inline-CSS zentriert ausrichtet und mit <b> dafür sorgt, dass das ganze fett wird. Ohne Worte…

Und es wird nicht besser. Das, was Apples neues iWeb an Code erzeugt, ist zwar, wenn man den W3C-Validator fragt, valide. Wenn man sich das ganze dann aber mal anschaut kommt einem das Mittagessen wieder hoch. Ungenügend. Setzen. So nicht, Apple!

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