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xt:Commerce – A Webdevelopers Nightmare

14.11.2006 Ein Kommentar

Der xt:Commerce Shop legt ein besonderes Augenmerk auf Sicherheitsrelevante Aspekte,Usability und ist durch einen neuen professionellen Aufbau gekennzeichnet.

Ist nicht von mir, sondern, inklusive aller Fehler, aus der Info-Datei zu xt:Commerce.

Während ich bei meinen Projekten, wie etwa dem neuesten Werk zur Online-Abmahnung von Falschparkern und Parkplatzblockierern, peinlichst darauf achte, sauberen Code zu schreiben, Programm- und Darstellungsschicht über Templates zu trennen und natürlich valides und semantisch sinnvolles (X)HTML und CSS zu produzieren, sind das für xt:Commerce alles Fremdwörter.

Code-Teile finden sich über die komplette Struktur verteilt. Ein bißchen was im inc/-Ordner, ein bißchen was anderes im includes/-Ordner und die Template-Ordner sollte man bei der Suche nach den Codebestandteilen auch nicht vernachlässigen. Nicht nur, das sich hier die ein oder andere Funktion in den verschachtelten Ordnerstrukturen versteckt, auch in den Templates selbst wird noch eifrig PHP-Code ausgeführt. Smarty macht’s möglich und läuft damit meiner Meinung nach dem Template-Konzept vollkommen zuwider, auch wenn Smarty an und für sich vielleicht die bessere Template-Engine ist. Wer dann wenigstens hofft, alle für die Darstellung relevanten HTML-Inhalte in den Templates vorzufinden, wird auch schnell eines besseren belehrt. Viele Funktionen liefern nur den kompletten Codeblock zurück, inklusive aller Tags. Änderungen müssen also am PHP-Code vorgenommen werden und, mangels Plugin-Konzept, bei jedem Update wieder mühsam integriert werden.

Was bleibt ist die Erkenntnis für den ambitionierten Webdeveloper, dass jede Menge Arbeit in xt:Commerce zu investieren ist, wenn er den eigenen Vorstellungen von Code-Usability und einem professionellen Aufbau genügen soll. Zumindest was den am Ende ausgelieferten Quelltext angeht. An der Grundstruktur Änderungen vorzunehmen würde bedeuten, den Shop komplett neu zu schreiben. Und das will ich mir (noch) verkneifen.

Das wird der Beginn einer Serie, denn wir haben für Wibros nicht nur Parkplatzabmahnung im Programm, sondern auch den ein oder anderen Online-Shop. Und die Entscheidung ist am Ende auf xt:Commerce gefallen, weil wie gesagt eine komplette Eigenentwicklung nicht sinnvoll erschien. Mal sehen, ob sich das am Ende rechnet.

Wer derweil schon mal ein paar Denkanstöße braucht, der kann sich im xt:C-Blog von nutzhosting.de umschauen, viele Tipps&Tricks hin zu semantischem und validem Code finden sich auch bei gunnART. Die Arbeit schon hinter sich haben die Macher vom Overkill Shop, auch wenn da unter semantischen Gesichtspunkten noch einiges verbesserungswürdig erscheint.

[tags]xtc, xt:commerce, xtcommerce, nightmare, standards, xhtml, css, choas[/tags]

1 Kommentar Kommentieren

  1. Moe

    Diese Parkplatz-Abmahn-Nummer, ist die etwa ernst gemeint?


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