Ich versuche gerade, an meinem alten PowerMac G4 „Mirrored Door Drives� zu arbeiten, da ich mich von meinem PowerBook in Kürze mal wieder werde trennen müssen. Die Betonung liegt auf Versuch. Denn auch wenn der Rechner mittlerweile mit dem Maximum von 2GB Ram bestückt ist, man merkt ihm die vier Jahre dann doch an. Gerade Webseiten mit Virtual PC und dem Internet Explorer 7 zu testen ist eher eine Qual. Und auch Firefox (unter OS X, wohlgemerkt) legt auf dem Rechner immer wieder lange Denkpausen ein, an dem Gecko-Browser, da halte ich es wie Roger Johansson, führt aber nicht zuletzt dank so genialer Tools wie der Developer Toolbar oder Firebug kein Weg vorbei, geht es um das Debuggen von Javascript und CSS.
Zeit für was Neues. Aber was? Ein Mac Pro sprengt derzeit jeden erdenklichen finanziellen Rahmen. Einen Monitor hingegen habe ich schon, ein iMac ist daher nicht unbedingt angebracht. Bleibt noch der Mac mini. Der kann aber (noch) kein WLAN nach 802.11n. Nachdem ich mir aber bereits einen entsprechenden Router gekauft habe macht es wenig Sinn, ein Gerät zu holen, dass diesen (Draft-)-Standard nicht unterstützt. Und da im Mac mini noch immer ein Core Duo werkelt, hilft hier auch der AirPort Extreme 802.11n Enabler nicht.
Bleibt nur noch die mobile Produktschiene. Ist ja sowieso die Frage, ob man sich noch Desktop-Rechner zulegt. Die Leistungsfähigkeit der Laptops steht stationären Geräten in nichts nach und mit einem großzügigen Monitor ausgestattet (man kann natürlich auch den aus dem eigenen Bestand nehmen) steht einem bequemen Arbeiten eigentlich nichts mehr im Wege. Naja, bis auf den Preis vielleicht. Ein Macbook Pro scheidet aus den gleichen Gründen aus wie ein Mac Pro. Bleibt noch das Macbook. Gerrit van Aaken ist ja, so war in einem der letzten Bits und so-Podcasts zu hören, von seinem erbetteltenerspendeten Macbook der ersten Generation restlos begeistert. Und bei einem „Hands-onâ€? im Mainzer Saturn fand ich es auch schick und die neue Tastatur darüber hinaus komfortabel – auch wenn sie das auf den ersten Blick nicht vermuten lässt.
Cool, dann sind wir ja fündig geworden. Oder war da noch was? Ach ja, der Preis. Dummerweise trage ich weder 1300 Euro mit hier herum, geschweige denn auf meinem Konto (‘Sparen’ ist ja in unserer Konsum- und Wegwerfgesellschaft sowas von spießig!) noch verfüge ich über entsprechende Lesermasse respektive vernünftigen Content, um hier eine ähnliche Spendengala vom Stapel zu lassen wie Gerrit. Deshalb habe ich, um genau zu sein schon vor zwei Tage, als dieses kleine Blog 500 Tage alt wurde, beschlossen, mich selbst zu sponsern (was wesentlich weniger spießig klingt als ‘sparen’).
Weil aber jede Woche 10 Euro in die Sumsi-Spardose stecken eher langweilig ist, uns dem Ziel auch nur in sehr kleinen Schritten näher bringt, daneben gerade Fastenzeit ist und mein Triple1-Projekt nicht recht Fortschritte machen will, habe ich mir gedacht, ich könnte das alles geschickt kombinieren.
Der Plan sieht so aus, dass es pro Kilo Gewichtsverlust einen Sponsoringbetrag von 100 Euro gibt. Dass damit das ganze nicht bis zum Ende der Fastenzeit zu schaffen ist, ohne gesundheitsschädlich zu werden, ist klar. Aber das ist auch nicht das Ziel, das definiert sich so, es zu schaffen, wenn das Blog die nächste runde Zahl erreicht, sprich 600 Tage. Und nachdem ich letztens einen Beitrag im Fernsehen gesehen habe, wo behauptet wurde, man könne problemlos 50 Kilo in einem Jahr abnehmen, dürften dreizehn in etwas mehr als einem Vierteljahr auch drin sein – zumal wenn man zu viel davon hat.
[tags]triple1, macbook, powermac, abnehmen[/tags]
Und wenn du Glück hast, gibt es bis dahin schon ein neues Macbook in 15,4″, oder doch einen neuen Mac Mini. Immerhin wird es endlich mal Zeit, dass die Baureihe auch auf C2D umgestellt wird!
Macht übrigens sehr viel Spaß, hier zu lesen und man findet immer wieder mal einen interessanten Link. Wusstest halt schon unseren kollegialen Zeiten fast zu allem eine Antwort ;)
Gruß
Behmi