Ich hatte vergangene Woche wieder Spaß mit der Telekom – dieses mal mit T-Mobile:
Das Handy klingelt (respektive vibriert):
- Ich
- Slovig
- Sie
- Hallo Herr Solvig, mein Name ist Name der Redaktion bekannt von T-Mobile. Ich würde gerne die Datenschutzerklärung mit Ihnen durchgehen
- Ich
- Wenn Sie von T-Mobile sind, dann haben Sie doch sicher auch meinen richtigen Namen
- Sie
- Herr Solvig
- Ich
- Nein
- Sie
- Herr Solvig, ich will doch eigentlich…
- Ich
- …was verkaufen.
- Sie
- Nein. Sie hören mir gar nicht richtig zu!
- Ich
- Doch, sie wollen irgendeine Datenschutzerklärung mit mir durchgehen, können aber meinen Namen nicht richtig ablesen und hier rufen dauernd Leute an, die mit unterdrückter Rufnummer irgendwas verkaufen wollen!
- Sie
- Dann sagen Sie mir doch, wie es sich ausspricht
- Ich
- Lesen Sie es doch einfach von links nach rechts vor
- Sie
- Ich glaube, wir beenden das Gespräch hier lieber
- Ich
- Soll mir recht sein
Kurzer Web-Exkurs: Das obige ist als Definitionsliste ausgezeichnet. Ich teile die Meinung von Mark Norman Francis nämlich überhaupt nicht und nutze Definitionslisten gerne und immer dort, wo die limitierten Möglichkeiten von (X)HTML nichts vorsehen, mit dem man irgendwie einen Bezug zwischen zwei Sachen herstellen könnte. Bezeichnend auch für Francis, dass er auf eben diesen Einwand in den Kommentaren nicht einmal Anstalten macht, Alternativen aufzuzeigen. Muss wohl daran liegen, dass es keine gibt…
Weiter im Text. Kontrolle muss sein, also kurz bei der Kundenhotline von T-Mobile angerufen. Und die Call-Center-Mitarbeiterin erstmal gebeten, meinen Nachnamen vorzulesen. Hat geklappt. Und ein Kontakt von irgendeinem Mitarbeiter wäre auch nicht vermerkt.
Bei der Gelegenheit habe ich dann auch noch erfahren, dass ich mir ein neues Endgerät aussuchen darf. Ich werde meine Entscheidung aber noch mal überdenken müssen. Denn wenn ich ein DVB-H-fähiges Handy holen sollte und diese TotgeburtTechnik durch den Vorstoß von ARD und ZDF tatsächlich auch in Deutschland nutzbar wird, steht als nächstes die GEZ auf der Matte. Und denen ist es wurscht, ob man das nutzt oder nicht. Endgerät vorhalten == zahlen. Danke, verzichte. Oder anders ausgedrückt: Ich hole mir ein Motorola F3. Kein Radio (für das ich sowieso zahle), kein Fernsehen (das ich nicht habe und auch nicht brauche), einfach nur Telefon und SMS.
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Köstlich! :)
Nettes Gespräch, soviel Geduld hätte ich nicht gehabt…