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T-Mobile lässt sich den Arsch vergolden

11.09.2008 3 Kommentare

War ein bißchen ruhig hier die letzten Wochen. Liegt daran, dass ich mich derzeit quasi zwischen den Urlauben befinde und in der Zeit noch das ein oder andere fertig werden musste, etwa der neue Shop, der auf original Schwarzwälder Kuckucksuhren spezialisiert ist.

Trotzdem soll der kurze Rückblick zum Apple-Event vom 9.9. nicht fehlen. Nix erwartet, iTunes 8 bekommen. Bin zufrieden. Muss jetzt nur meine Mediathek auf Vordermann bringen, da fehlen doch einige Covers und manche Alben-Gruppierungen sind zumindest komisch.

Aber nach dem ‘Arbeitsurlaub’ Softball-EM Anfang August steht jetzt erstmal der richtig Jahresurlaub ins Haus: Zweieinhalb Wochen USA. Und da will ich natürlich eigentlich mein iPhone mitnehmen und auch nutzen. Also E-Mails lesen, ab und zu ne Website ansurfen oder einfach mal klären, was es an Restaurants in der näheren Umgebung gibt. Erzeugt alles Datenverkehr und um da nicht am Ende auf einer astronomischen Rechnung zu sitzen, mal eben wieder mit der 28 28 telefoniert, was man mir denn da anbieten könne als Zusatzoptionen.

Kurzfassung: Ist nicht.

Langfassung: web’n'walk Roaming DayPass und web’n'walk Roaming gibt es nur für Ländergruppe 1, was im großen und ganzen das EU-Ausland plus eine Handvoll EU-Verweigerer innerhalb Europas ist. Für die USA (Ländergruppe 2) gelten die Standardkonditionen. Im Klartext: 42 Cent Tagesnutzung pauschal (für was auch immer die sein sollen, denn im Vergleich zum Rest ist das lächerlich) und 67 Cent pro Einheit (Vorsicht, könnten Nettopreise sein, da GK-Hotline!). Wäre einigermaßen ertragbar, wenn die Einheit 1MB oder so wäre. T-Mobile rechnet aber in 50kB-Blöcken ab! Und in so ein Megabyte passen mehr oder weniger genau 21 50kB-Blöcke. Damit kommt also die Übertragung einer handelsüblichen 3.5″-Diskette (die älteren unter den Lesern dürften sich erinnern, dass sind die Dinger, mit denen man Daten vor Erfindung von Internet und USB-Stick transportiert hat) auf lächerliche 20 Euro! Soviel hat zu meinen Computerfrühzeiten der 10er-Pack Disketten nicht mehr gekostet!

Ich hab jetzt die anderen Anbieter nicht überprüft, aber entweder hat T-Mobile die Zeichen der Zeit verschlafen oder die lassen sich ganz wissentlich und kaltschnäuzig mit internationalem Datenroaming den Arsch vergolden!

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  1. Blogpotato » Blog Archive Was beim neuen MacBook wirklich fehlt: SIM-Slot und GPS » - Wednesday, 15. October 2008

    [...] wenn das für die Telcos heißen würde, sie müssten primär im Ausland von ihrem goldenen Ross, auf dem sie derzeit noch sitzen, runter. Aber zumindest im Inland sind die Preise ja mittlerweile ausreichend attraktiv und man [...]

  2. Blogpotato » Blog Archive Einmal USA und zurück » - Saturday, 22. November 2008

    [...] hier noch ein kleiner Exkurs. Ich hatte ja unter anderem Bedenken, dass ich nicht wirklich so online sein kann, wie ich das möchte. Nachdem ich dann auch im Macuser-Forum gefragt hatte habe ich das Wagnis auf mich genommen und auf [...]

  3. Blogpotato » Blog Archive Einmal USA und zurück » - Saturday, 22. November 2008

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