Moneybookers – das Armutszeugnis einer Alternative [upd]
Paypal ist scheiße. Wissen wir alle. Man braucht nur ein paar Schlagworte in die Suchmaschine seiner Wahl einzuhämmern, um genug Lesestoff für lange Winterabende zu haben. Man kann die Abende aber auch nutzen, um sich nach Alternativen umzusehen. Moneybookers ist so eine – wenn man nicht gerade Rotwein verkauft. Und die sind, nach dem Ritterschlag durch eBay, jetzt auch mehr oder weniger hoffähig.
Tendenziell eher weniger. Ich möchte das integrieren, aber das ist irgendwie nur möglich, wenn man sich dabei selbst arm macht. Eine Testumgebung analog zur Paypal Sandbox fällt aus wegen gibt’s nicht. Die Folge ist eine halbseidene Integration, die, wenn sie mal genutzt wird, eigentlich immer Probleme macht. Nur: Debuggen kann man das halt nicht. Keine Ahnung, wie das eBay gemacht hat, aber da gibt’s wohl Kunden erster und zweiter Klasse.
Wobei ich mir eher wie ein Kunde der Holzstuhlklasse vorkomme. Denn wenn man den Merchant Support per E-Mail was fragt muss man sich in Geduld üben. Meine Anfrage ist auf jeden Fall seit drei Tagen offen und es gab noch nicht mal den gefürchteten Autoreply.
So wird das nichts, Moneybookers! Das ist schlicht und ergreifend ein Armutszeugnis. Sowohl technisch als auch was den Support angeht! Dann lieber Sofortüberweisung einbauen. Das funktioniert und die Akzeptanz ist ungefähr fünf mal so hoch wie bei Moneybookers.
[update]: Komisch, dass man immer erst bloggen muss. Moneybookers hat sich aber auf jeden Fall mittlerweile gemeldet und das, was am Telefon noch kategorisch verneint wurde (Testumgebung), gibt es sehr wohl und Moneybookers kann Zugänge auch in Testaccounts umwandeln. Da fragt man sich schon: Warum nicht gleich so und warum nicht schneller?
Das ist das private Weblog von Matt Slovig. Ich verdiene meine Brötchen als Webdeveloper in der Druckvorstufe, versuche seit fast zehn Jahren, Baseball & Softball, unter anderem als Stadionsprecher der Mainz Athletics (Deutscher Meister 2007), einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen und sollte nach 15 Jahren mal wieder Geld in ein neues Bild investieren.
Dienstag, 4. Mai 2010 um 15:12
Hallo,
ja, warum nicht gleich in den Blog reinschreiben, was Du in den nachfolgenden Zeilen erst korrigierst ? Das spart einem ganz schön viel Zeit die Unwahrheiten zu lesen, um dann auf die eine Erkenntnis zu gelangen, die Du leider erst ganz am Ende verpackst.
Dienstag, 4. Mai 2010 um 17:50
Ist ja nicht so, dass ich nicht den Blogpost ergänzt hätte. Und ist auch nicht so, dass ich nicht den Titel ergänzt hätte um klar zu machen, dass es da eine Aktualisierung gab. Ne, iss klar.