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Can haz fast internetz

17.02.2010 Keine Kommentare

So stelle ich mir einen Anschlußwechsel vor – auch wenn nicht alles 100% gepasst hat.

Vergangene Woche kam das Schreiben von der Telekom, das den Termin Faschingsdienstag bestätigt. Am Freitag bekomme ich von der Telekom-Hotline einen Anruf. Man wolle sich erkundigen, ob ich alles hätte für den Wechsel am Dienstag. Das nenne ich Service und vor allem konnte ich dem Mitarbeiter dann auch gleich sagen, dass das Modem noch nicht aufgetaucht wäre.
Der weitere Gesprächsverlauf war dann doch amüsant. Es dauerte etwas, mein Gegenüber davon zu überzeugen, dass ich weder ein W 722V noch sonst irgendwelche Hardware mit Router bestellt habe sondern mit dem 221 ein ganz einfaches Modem. Ja, hat nur eine Netzwerkschnittstelle, wie er richtig feststellt. Und nein, ist kein Problem, wenn man entsprechende Hardware hinten dran hat. Da müsse er aber erstmal im Vertrieb nachfragen, ob das überhaupt zur Miete erhältlich sei. Ich war anscheinend sehr überzeugend, denn am Ende hat er dann doch nicht nachgefragt sondern den sofortigen Versand veranlasst. Bei der Gelegenheit habe ich ihn dann auch gleich noch gebeten, darauf zu achten, dass der Firmenname auf dem Anschriftenlabel drausteht, damit der Postbote nicht wieder wie beim Splitter durchs Haus irren muss und diesen dann mangels Alternativen irgendwo abgibt.

Gestern um kurz nach zwölf erfolgte dann die Umschaltung. Vom Modem war aber weit und breit noch nichts zu sehen. Denn an der Lieferadresse ist es nie angekommen. Ich hatte aber eine Abholkarte für die Packstation im Briefkasten. Und siehe da: Ein Modem. Keine Ahnung, was der Callcenter-Agent da eingegeben hat als er die Angabe der Firma nochmal geprüft hat. Und keine Ahnung, warum das bis Dienstag gebraucht hat, um einzutreffen – Fastnacht hin oder her.

Schließlich: Anschließen, FRITZ!Box umstellen, online. Ich hab jetzt mehr Upstream als mein Bruder Downstream. Man darf gespannt sein, wie Telekom und die Bundesregierung durch die Vergabe entsprechender Fördergelder hier eine extreme digitale Kluft zu verhindern gedenken. Wobei: Das Problem besteht ja jetzt schon seit einigen Jahren. Augenscheinlich macht sich darüber niemand wirklich Gedanken.

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