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Das SmartPad von 1&1: Der erste iPad-Killer ist da

01.07.2010 2 Kommentare

Ja, ich weiß, die Überschrift ist etwas reißerisch. Und glatt gelogen. Denn was 1&1 da seit heute anbietet ist der lebende Beweis, warum Tablet-PCs seit 10 Jahren ein Nischendasein führen.

Klar, das 1&1 SmartPad hat noch niemand in der Hand gehabt. Aber wenn man zwei der aktuellen 2010er Softball-Regelbücher übereinanderlegt hat man ziemlich genau die Abmessungen des Backsteins – und auch das Gewicht. Es darf sich jetzt jeder selbst einen Reim drauf machen, wie 1&1 an Softball-Regelbücher gekommen ist.

Über so unwichtige Details wie die Akkulaufzeit und den unsubventionierten Gerätepreis schweigt man sich in Pressemitteilung und Datenblatt vorsorglich aus. 1GB integrierten Flashspeicher hat das mit einem 500MHz-ARM ausgerüstete Gerät, wer mehr will muss es mit SD-Karten füttern (2GB werden direkt mitgeliefert) – wechselbarer Speicher ist aber definitiv ein Vorteil gegenüber dem iPad. Darüber hinaus weiß das Datenblatt, dass sich das SmartPad mittels Android-Apps erweitern lässt – wie das ohne Anbindung an den Android-Market funktionieren soll erschließt sich mir nicht, ich hab aber auch kein Android-Gerät.

Das SmartPad hat alles, was das iPad nicht hat: USB-Anschluß. Unzeitgemäße 800×480 Pixel Auflösung. Integrierter Ständer.
Und nichts, was das iPad hat: Kein Multitouch – kein Kommentar. Kein Bluetooth – und damit kein Musikgenuss über kabellose Kopfhörer. Kein 802.11a-WiFi – wer in einem Mehrparteienhaushalt wohnt kennt die Probleme, die im übersättigten 2,4 GHz-Band herrschen. Kein GPS – die Nutzung von Location-Based-Services wird für SmartPad-User also ein feuchter Traum bleiben. Und wohl auch keine Unterstützung von Dateiformaten jenseits von Audio und Video – was speziell bei Word- oder Excel-Anhängen an E-Mails für viel Freude sorgen dürfte.

Richtig überzeugt hat mich aber die 3G-Variante des SmartPads. Die hat gleich auch noch einen Griff zu Wegwerfen, wie dem Pressebild von 1&1 zu entnehmen ist:

Auf Facebook gibt es außerdem noch das entsprechende Werbevideo, mal wieder mit Internetausdrucker Marcel D’Avis. Ich würde übrigens gern auch mal so wenige E-Mails pro Tag bekommen.

Das Ding wird trotzdem weggehen wie warme Semmeln – bekommt man es doch beim DSL-Vertrag hinterhergeworfen. Anders als die Fritzboxen wird es aber nach kurzer Zeit ganz smart irgendwo verstauben.

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  1. Andivista Informations- und Technikblog » 1und1 SmartPad - Thursday, 1. July 2010

    [...] Das SmartPad von 1&1: Der erste iPad-Killer ist da mit Link zum 1und1 Clip auf Facebook: Einfach smart – der Spot zum 1&1 SmartPad [HQ] mit [...]

  2. SmartPad – Kostenloses Tablet von 1&1 - Thursday, 1. July 2010

    [...] halten konnte und sich somit meine Überlegungen ausschließlich auf die spärlich verfügbaren Fakten [...]

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