Blogpotato

Ping-Dings

02.09.2010 Ein Kommentar

iTunes, das war mal, als ich klein war, eine Software, um Musik abzuspielen. Heute ist das ein 150MB-Monster, das alles kann, dafür nichts richtig.

Getreu dem BitsUndSo-Motto „Alles ist Musik� hat man jetzt noch einen Social-Media-Dienst an den einstigen Musikplayer angeflanscht. Ping heißt das Kind. Nicht iPing, nicht iPng und hat auch nichts mit ping.fm zu tun. In seiner Gesamtheit ist Ping sowas wie der Angriffskrieg auf Last.fm, Facebook und Twitter in einem. Zumindest hätte Apple das wohl gern.

Ich kann mir anschauen, was Phil Schiller so an Musik hört. Und Steve (der ist übrigens nicht bei Ping) hat gesagt, ich kann mich auch über meine Künstler informieren, wann sie Konzerte geben oder neue Alben veröffentlichen. Pustekuchen. Ich habe nach ihnen gesucht. Peilomat, MIKA, Ärzte (1). Nichts. Und geht mir weg mit Lady Gaga! Vielleicht sollte man sich, bevor man zum Angriffskrieg bläst, mal davon überzeugen, dass man mehr als ein Kartoffelmesser in der Schublade hat!

Der Chronistenpflicht wegen: Der iPod classic ist tot. Verstorben am 1. September 2010 gegen 20 Uhr MESZ. Das Clickwheel ist noch nicht ganz tot, atmet aber schon flach.

Über das iTunes-Icon reden wir noch mal, ja, Steve?

iTunes 2iTunes 6iTunes 9iTunes 10

1 Ja, mir ist durchaus bewusst, dass ich einen komischen Musikgeschmack habe.

1 Kommentar Kommentieren

  1. Reen

    Du schreibst, was ich denke! Ich wünsche mir das iTunes aus OS 9.2.2 Zeiten zurück! Vielleicht mit Storeanbindung zu einem übersichtlichen Store. Bei Ping erfahre ich doch auch nicht mehr, als an 17 anderen Ecken im Netz auch. Na ja, bald lesen wir auf Twitter, FaceBook, meinVZ, WkW, Ping, und und und was unsere Freunde gerade hören, kaufen, gut finden und dabei auf dem Klo sitzen…


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