Dreistigkeit siegt

Die von mir bereits gestern kritisierte Update-Verweigerung von CoverSutra macht mittlerweile ihre Runde durch die Blogosphäre. Und nach den armseligen Rechtfertigungsversuchen von Sophia Teutschler muss ich das Thema auch noch mal raus kramen.

Sicher: Der App Store stellt Entwickler vor das Problem, wie man mit Bestandskunden umgeht. Und Apple tut sich vor allem dadurch hervor, den Entwicklern Steine in den Weg zu legen (keine Testversionen, keine günstigeren Preise für Upgrades). Auch andere Softwareschmieden wie Pixelmator oder auch Panic haben damit ihre liebe Not. Und der Weg, den moapp geht, ist halt einer, den nicht jeder Entwickler gehen kann oder mag.

Aber wieso man sich dann auch noch selbst zusätzlich ins Knie schießt wie es Sophia gerade tut verstehe ich beim besten Willen nicht.

„Would you all be happier if I simply set the version to 3.0 instead of 2.5? It would’ve been pointless and indeed a lie, this is clearly not that all new version.�

Ehrlich gesagt: Ja. Man sollte sich überlegen, was besser ist: Bei der Versionsnummer ‘lügen’ oder allen Kunden das Gefühl geben, dass man sie einfach dreist verarscht hat.

Ad sieht das augenscheinlich anders, er hat bei der 2.5 bereits zugeschlagen, ich nicht. Und ich werde es in naher Zukunft auch sicherlich nicht tun. Das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit, die sich Sophia mit dieser kurzsichtigen Aktion verspielt hat, muss sie erstmal wiedergewinnen. Und das wird dauern. Vielleicht für immer.

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