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Atlantic Dream 2008

Deutsche Braukunst in Louisiana

Tag 12 – New Orleans

Tag zwei in New Orleans beginnt mit einem Stadtrundgang – und Halsschmerzen. Zur Qualität des Hotels aber später mehr. Die Bezeichnung Stadtrundgang sagt schon aus, dass New Orleans eine alles andere als typische amerikanische Stadt ist, da man sie problemlos und ganz bequem zu Fuß erkunden kann, was wir dann auch mit Dorette, unserer Stadtführerin, machen.

Im Prinzip haben wir aber alles schon gesehen und so gilt es primär, Informationen für den Abend aufzusaugen, wo man hin kann, wo es was zu sehen gibt. Zunächst ist aber für den Mittag der Besuch von Oak Alley geplant. Wir nehmen ein leckeres Mittagessen mit lokalen Speisen, unter anderem einer Gumbo-Suppe, Jambalaya und Meeresfrüchten, zu uns, bevor wir von Kristyn in eine andere Welt entführt werden. Sie zeigt uns in einer sehr lebendigen und faszinierenden Art das alte Herrenhaus auf der Zuckerrohrplantage.

Zurück in der Stadt geht es erstmal an den Fluß und von dort in das Crescent City Brewhouse, einer Empfehlung von Dorette. Das Brewhouse ist die einzige Mikrobrauerei im French Quarter und kredenzt bei Speisen und Live-Jazz deutsche Biere, unter anderem Weizen und Pilsner, wobei ein Pilsner im Weizenglas sehr komisch anmutet. Auch der Preis ist am Ende eine kleine Überraschung, zumal es eine Unsitte der amerikanischen Gastronomie ist, Getränkepreise nicht in die Karte zu schreiben. $7,50 kostet ein großes Bier, sprich 0,5l. Egal ob Pilsner oder Weizen. Aber es war lecker und außerdem haben wir ja Urlaub.

Wir gehen noch einmal Richtung Bourbon und fallen dem Rest der Truppe in der Arme, namentlich Christa und Walter sowie Henry und Marita. Zwar haben die Saints am Mittag im Louisiana Superdome gespielt, aber morgen ist dann halt doch Montag und so ist nicht wirklich viel los in der Stadt. Wir besuchen noch einen Supermarkt, der uns auch von Dorette empfohlen wurde und den die anderen der Gruppe, die mit einer anderen Stadtführerin unterwegs waren, mühsam auf eigene Faust entdecken mussten. Dort kostet das Wasser, anders als auf der Canal Street, keine $3,50, sondern wechselt zu normalen Preisen den Besitzer. So in der Nachbetrachtung hatten wir auch in New Orleans die beste Stadtführung der drei Gruppen erwischt.

In der Hotellobby, wo die Bar wie auch schon am Vorabend nicht betrieben wird, setzen wir uns dann noch etwas zusammen und genehmigen uns noch ein Bier aus der eigenen Einkaufstüte.