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Matt SlovigDas ist das private Weblog von Matt Slovig. Ich verdiene meine Brötchen als Webdeveloper in der Druckvorstufe, versuche seit fast zehn Jahren, Baseball & Softball, unter anderem als Stadionsprecher der Mainz Athletics (Deutscher Meister 2007), einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen und sollte nach 15 Jahren mal wieder Geld in ein neues Bild investieren.

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Frankenland aktuell

Lifestream, handgemacht mit Sweetcron

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Nachdem ich ja die Tage lifestream.fm den Laufpass gegeben habe wollte ich doch etwas, das meine webzweinulligen Aktivitäten aggregiert. Ich präferiere dabei eigentlich selbstgehostete Lösungen, also den Beta-Download-Link für Sweetcron nochmal rausgekramt, Subdomain eingerichtet und das ganze auf einen Webserver geschmissen. Das Ergebnis: Mein Lifestream.

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Flaggen als Google-Marker

Dienstag, 21. Oktober 2008

Unsere Kunden-Seite im Erzgebirge-Palast wurde immer unansehnlicher, gerade in Europa und den USA war die Menge an Google Markern eher ein unansehnlicher Klumpen von Markern in zartrosa.

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Mighty Mouse reinigen

Dienstag, 26. September 2006

Der nach einiger Zeit der Benutzung nicht mehr funktionierende Scrollball der Mighty Mouse ist ein Quell ständigen Ärgers.

Gestern dann der erste wirklich vernünftige Tipp, wie man das Problem in den Griff bekommt, ohne Apple Care damit belästigen zu müssen.

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Tag 15 – Disney World – Epcot

Die Besserung am Morgen ist eher bescheiden, auch das Wunderzeugs von Walgreens bringt nicht wirklich Linderung und so geht es recht unmotiviert Richtung Disney World. In den Epcot, um genau zu sein. Wir haben uns lange überlegt, ob wir da überhaupt mitsollen, denn so richtig hat mir Epcot vorher nichts gesagt.

Mein Gesundsheitszustand lässt die Zweifel nicht weniger werden, aber bezahlt ist bezahlt. Auf der Hinfahrt nehmen wir noch die Epcot-Besucher aus dem Schwesterbus mit und ja, da laufen Gestalten rum, gegen die ist selbst unser Dauergrinser, der im Laufe der Reise einen ziemlichen Kaufzwang entwickelt hat, ein Waisenkind ist. Insgesamt haben wir nicht nur mit unserem Bus und der Reisegruppe, sondern auch mit Roger als Reiseleiter auf jeden Fall die bessere Kombination erwischt. Wir brauchen nicht lange, um das Gelände von Disney zu erreichen. Das erkennt man nicht nur an Micky, Goofy und Donald an den Toren, sondern auch daran, dass die Autobahnschilder jetzt violett sind. Richtig. Das Gelände ist dermaßen riesig (70 Quadratkilometer mein Arsenio, der Reiseleiter vom Schwesterbus, am Abend), dass Disney auf diesem eigene Autobahnen unterhält.

Am Park angekommen steuern wir auf die moderne Fassung einer Weltkugel, dem Wahrzeichen von Epcot, zu. Für mich sieht diese aber eher wie ein überdimensionierter Golfball aus. Roger hat angeboten, die erste Handvoll Attraktionen mit uns zusammen zu machen und uns dann auf eigene Faust durch den Park zu schicken, damit wir die elf Stunden irgendwie totschlagen können. In der Weltkugel geht es um Kommunikation, von den Anfängen über die Gegenwart bis in die Zukunft. Das ganze ist sehr schön aufgezogen, mit kleinen Wägelchen geht es durch die Kugel, die Sprachausgabe kommt, in der gewünschten Landessprache, direkt aus den Lautsprechern hinten im Wagen. Man muss zu Anfangs das eigene Land bzw. die Stadt auswählen und dann ist selbst der Text daran angepasst (es heißt dann beispielsweise „hier in Europa”). Kurz noch in die Kamera lächeln und los geht es. Kurz vor dem Ende, hier ist wohl vor allem noch Platz für zukünftige Erweiterungen, bekommt man dann ein paar Fragen zur eigenen Zukunftsvision gestellt und die wird einem dann auf dem Bildschirm präsentiert – mit den eigenen Köpfen auf den Männchen. Bestimmt hat derjenige, der Elfyourself online gestellt hat, kurz vorher auch diese Tour mitgemacht. Übrigens ist auch die Garage von Steve Jobs zu sehen.
Dieser erste Einstieg in das Thema Epcot macht Lust auf mehr. Wir organisieren uns Kopfhörer, die, ähnlich wie bei Elvis, lokalisierte Fassungen der dargebotenen Attraktionen offerieren (kostet außer $100 bar oder per Kreditkarte als Kaution nichts) und gehen der Frage nach, woher eigentlich unserer Energie kommt. Das ganze ist verpackt in einen Film, der fast eine Dreiviertelstunde läuft und in dem eine zumindest in den USA bekannte Comedytante mit Namen Ellen DeGeneres die Hauptrolle spielt. Die hat ihren Jeopardy-Albtraum, wobei Jeopardy in USA rein zufällig beim zu Disney gehörigen Fernsehsender ABC läuft und muss sich von ihrem Nachbarn, dem Wissenschaftler, erstmal in Sachen Entstehung, Förderung und Nutzung von Energie aufklären lassen. Aber es ist nicht nur alles Kino. Plötzlich bewegen sich nämlich die einzelnen Sitzblöcke und man fährt durch eine nachgebaute Urweltlandschaft. Die Lokalisierung per Kopfhörer ist gut, wenn auch leicht zeitversetzt, was irritierend ist, da man den englischen Kommentar erst hört, bevor der deutsche beginnt.

Mit der Mission zum Mars geht es weiter und da mir da der simulierte Start schon das Wasser in die Augen treibt lasse ich den Test Drive mal besser ausfallen. Von den sonstigen Attraktionen ist vor allem noch der Paragliderflug über Kalifornien sehr empfehlenswert, den man innerhalb von Living With The Land schon mal gerne übersieht, da es hier mehrere Attraktionen gibt. Wir nehmen aber auch den ganzen Rest mit The Seas with Nemo & Friends beispielsweise oder das 3D-Kino Darling, I Shrunk The Audience, da die Wartezeiten dank Nebensaison sehr kurz sind, aber eigentlich kann man sich das schenken.

Also auf in die große Welt, die man in Epcot auf eher überschaubarem Raum findet. Es geht los in Kanada, die in dem beeindruckenden 360°-Film „O Canada (Teil 2) mit der Unterstützung eines ihrer wohl auch in den USA bekannten Comedians mit alten Vorurteilen aufräumen. Die Vorführung ist eine ideale Werbung für das Land, sage ich als Zielgruppe jetzt mal, mein erster Gedanke, nachdem ich diesen Film gesehen hatte, war: „Den nächsten USA-Urlaub machen wir in Kanada” (ja, die Formulierung ist absichtlich so gewählt).

Essen und Trinken in Epcot ist gelinde gesagt sauteuer (man kann aber eigenes Essen und Getränke, aber kein Bier mit in den Park bringen) und so lassen wir Großbritannien, wo es eben nur das gibt, links liegen, und machen uns auf den Weg nach Frankreich zur nächsten Filmvorführung (Teil 2). Ich sag’s mal so: Mich wundert jetzt nicht mehr, warum 90% der Amerikaner glauben, wir hätten in Europa weder fließend Wasser noch Strom! Dieser Film ist eine Schande für Europa und das größte Problem ist, es gibt außer einem Kurzbeitrag bei Norwegen keinen weiteren Film aus Europa, der das Bild, das die Franzosen da von uns zeichnen, geraderücken könnte. Ja, Frankreich mag als romantisches Land verschrieen sein, aber nach 30 Jahren sollte man sich doch mal überlegen, ob man nicht einen neuen Film auflegen sollte. Ach so, so alt ist Epcot ja noch gar nicht. Aber seit wann werden keine Autos unter dem Namen Talbot mehr gebaut? Und keine Nutzfahrzeuge unter dem Namen Berliet? Ich hätte, da das Personal ja aus den Heimatländern stammt, die Französin, die die Vorstellung eröffnet hat, gerne mal danach gefragt, was sie von dem Bild ihres Heimatlandes, das hier gezeichnet wird, eigentlich hält. Aber die spricht auch nur dieses Katastrophen-Englisch, was selbst der Sprecher im Film von sich gegeben hat und das wohl kein Amerikaner auf Anhieb verstehen könnte, weshalb ich es dann doch gelassen habe.

Der nächste Stop sollte eigentlich „The American Adventure” (Teil 2, Teil 3, Teil 4) sein, aber da die nächste Vorstellung noch etwas hin ist tingeln wir erstmal weiter über Italien nach Deutschland, um uns mit landestypischen Speisen zu versorgen. Dumm, dass ich kein Sauerkraut esse, die Amis aber meinen, die Deutschen würden sich ausschließlich davon ernähren. Für Buffet mit Schnitzel und Roulade bleibt keine Zeit und eine Bretzel für $3,50 ist mir dann doch zu teuer. Wir tingeln durch die Geschäfte, bestaunen Kuckucksuhren und, überraschend wenig, erzgebirgische Handwerkskunst, Playmobil-Schachteln, überteuerte Siku-Autos und natürlich auch die Hummel-Figuren. Ich bin mal gespannt, was man dort anbieten wird, wenn Goebel die Produktion zum Jahresende einstellen wird. Möglicherweise wird Epcot ja aber auch die Resterampe des Rödentaler Lagers. Wir kommen mit einem Mädel im feschen Dirndl ins Gespräch, die aber eigentlich aus dem Sauerland stammt und daher mit dem ganzen Oktoberfest-Bohei, der in der deutsche Burg veranstaltet wird, so gar nichts anfangen kann. Leider gibt es keinen Film zu Deutschland, mit dessen Hilfe man da mal ein bisschen was klarstellen könnte (der Linktipp stammt übrigens von der Sauerländerin, deren Namen ich leider nicht notiert habe). Ich werde diesbezüglich die Deutsche Zentrale für Tourismus auch nochal anschreiben und an geeigneter Stelle vom Ergebnis berichten. Germany is more than getting drunk!
Aus dem Gespräch erfahren wir auch, dass es einen Sport im Epcot gibt. Eigentlich gibt es für jeden über 21 nur zwei Bier respektive einen Wein. Der Sport nennt sich „Drinking around the World”, denn die Italiener wissen ja nicht, dass ich in Mexiko schon zwei Bier und in Deutschland einen Wein gekippt habe. Ist aufgrund der Preise aber eher für solvente ältere Herren interessant.

Zurück nach USA, dort startet in der nachgebauten Independence Hall jetzt das amerikanische Abenteuer. Das Ganze ist eine Mischung aus Film- und Theatervorstellung, wobei die Theaterdarsteller überaus realistisch nachgebildete Puppen bekannter amerikanischer Größen sind. Wie zu erwarten ist alles so richtig herrlich unkritisch und heroisch. Schwarze Punkte in der amerikansichen Geschichte werden, wenn überhaupt, nur gestreift und Leute, die ihr gesamtes Wissen ausschließlich der Bildzeitung verdanken, dürften nach dem Ende der Vorstellung auch dem vermittelten Gefühl, die amerikanische Nation hätte derzeit überhaupt keine Probleme, in der Tat aufgesessen sein. Also von der Aufmachung durchaus sehenswert, dem Inhalt sollte man mit einer gewissen Skepsis begegnen.

Keine Probleme auch im Reich der Mitte. Im zweiten 360°-Film des World Showcase gibt es nur Positives aus China zu berichten (leider hat sich keiner getraut, das trotz Videoverbot aufzunehmen und bei Youtube einzustellen, da gibt es nur den alten Film). Herrliche Bilder schlagen hier aber, anders als beim französischen Beitrag, eine gekonnte Brücke zwischen Tradition und Moderne. Bevor man also den deutschen Film „Octoberfest and beyond” dreht, sollte man sich hier ein paar Anleihen bei der Bildauswahl holen.

Es wird dunkel draußen, das Abschlussfeuerwerk ist nicht mehr weit, aber für Norwegen reicht die Zeit noch. Der Filmbeitrag ist hier mit einer kleinen Bootsrundfahrt verbunden, die etwas rasanter abgeht als die in „The Land”. Der Film an und für sich ist auch schon älteren Datums, aber das wird lange nicht so erschreckend deutlich wie bei den Franzosen, zumindest etwas können die Norweger damit das europäische Bild wieder in ein besseres Licht rücken.

Wir treffen kurz vor neun am See ein, der schon gut gefüllt ist von zahlreichen Parkbesuchern, die dem Lichterspektakel beiwohnen wollen. In einer fantastischen Show aus Feuerwerk, Licht und Musik findet ein herrlicer Tag in Epcot, der anders als die anderen Disneyparks eher in die Richtung Erwachsenenunterhaltung geht, einen würdigen Abschluss.

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    • Reen zu Ping-Dings: Du schreibst, was ich denke! Ich wünsche mir das iTunes aus OS 9.2.2 Zeiten zurück! Vielleicht...
    • stefano zu Mighty Mouse reinigen: vielen dank für den tipp! auch ich war anfangs am verzweifeln und auch schon kurz...
    • Golz zu Datenschutz für xt:Commerce [upd]: Ich denke man sollte auch die Adressbucheinträge mit löschen wenn der User...
    • Rudi zu Mighty Mouse reinigen: Herzlichen Dank für den Tipp. Lt. MacRumors plant Steve Jobs, der nächsten Generation...
    • sylle zu Mighty Mouse reinigen: zum 130.ten male vielen dank würde zwar meine maus nich als drecksding beschimpfen,...